Ruf uns an +49 (0) 2195 30484

LCN

LCN

LCN Die Elektroinstallation macht zur Zeit eine grundlegende Wandlung durch: Die herkömmlichen Installationsgeräte wie Schalter, Taster, Sensoren, usw. werden ersetzt (oder ergänzt) durch kleine Computermodule. Diese Module fragen Taster ab, schalten/dimmen Leuchten, steuern Jalousien, regeln die Heizung, überwachen das Gebäude, usw. Alle Computermodule im Gebäude sind miteinander verbunden. So kann jedes Modul jedem anderen Informationen und Befehle übermitteln. Ein solches Netzwerk von Modulen ist ein Installationsbus.



Mit LCN können unter anderem folgende Funktionen realisiert werden:

  • Energie sparen mit einer Temperaturregelung
  • Treppenhauslichtfunktionen: Innenbeleuchtung in Abhängigkeit vom Außenlicht regeln. LCN
  • Lichtregie: Lichtszenen speichern und abrufen.
  • Sonnenschutzsystem Tore usw. automatisch steuern (z. B. wetterabhängig).
  • Zeitabhängige Steuerungen automatisch ablaufenlassen.
  • Zeiterfassungssystem, Zutrittskontrollen.
  • Raumüberwachung.
  • Alarmmeldungen nach DIN verarbeiten und darstellen.
  • Alle Funktionen können jederzeit umprogrammiert werden.
  • ......

... und vieles Andere mehr. Der Fantasie und Kreativität sind kaum Grenzen gesetzt.



LCN bietet im Wesentlichen fünf entscheidende Vorteile:

  • LCN ist sehr leistungsfähig - es steht im Punkto Übertragungsleistung der Installationsbusse weltweit an der Spitze.
  • LCN bietet unerreicht viele Funktionen pro Modul. Dank dieser Vielfalt passt LCN sich dem Gebäude und den Ansprüchen des Bauherren flexibel an. Und das bei sehr einfacher Planung.
  • LCN verfügt als einziges System über ein dreistufiges Quittungs- und Meldewesen und ermöglicht so sehr hochwertige Anlagen - mit umfassender Gebäudeüberwachung
  • Dank höherer Integration ist LCN preiswerter als andere Systeme: Das senkt die Einstiegsschwelle des Bauherren!
  • LCN ist unerreicht einfach zu installieren und zu programmieren. Das hilft den Fachingenieur und dem Installateur. Und es hilft dem Bauherren: Sein Ansprechpartner bleibt sein Installateur "um die Ecke" - und nicht ein teurer Spezialist.

Da herkömmliche IR-Fernsteuerungen unhandlich und wenig flexibel sind, hat das LCN ein eigenes System mit computergesteuerten Sendern in zwei Bauformen:

  • Ein großer Handsender (LCN-RT16) mit 16 Tasten und über 100m(!) Reichweite.
  • Ein kompakter Handsender (LCN-RT) der an den Schlüsselbund passt und eine Reichweite von 10m hat. Er kann mit 4 Tasten 8 bis 16 Verbaucher / -gruppen individuell dimmen, schalten, bzw. Steuerungen auslösen. Schon im Fernsteuerbetrieb ist er damit anderen Systemen überlegen. Er bietet jedoch noch weitere Funktionen:
LCN Fernsteuerung


Quelle: www.lcn.de

Eine neue Ära in der Gebäudesteuerung

Was ist LCN-GVS?

LCN-GVS steht für "Globales-Visualisierungs-System". Es ermöglicht, beliebig viele Gebäude zu überwachen und zu steuern. Die Gebäude können weltweit an beliebigen Standorten stehen und werden über das Internet mit einem zentralen GVS-Rechner verbunden. Beliebig viele Benutzer können über individuell konfigurierbare Oberflächen auf diesen GVS-Server zugreifen - einfach mit dem Web-Browser ihres PCs, Smartphones, TV, etc.

 

pic2



Warum? Vorteile des Konzepts:

Universell: Es ist nur ein Web-Browser erforderlich. Aus dem Grund braucht der 'Client' kein spezielles Betriebssystem. Man kann mit fast jedem Gerät LCN visualisieren: PCs, Macs, Smartphones, iPads, TV - selbst intelligente Bilderrahmen. Ab sofort können Sie sich Ansichten Ihrer Gebäude an die Wand hängen - sooft Sie wollen.

Global: LCN-GVS kann nahezu beliebig viele Gebäude darstellen und steuern, indem es sich einfach über das Internet mit den Gebäuden verbindet. Einzige Voraussetzung: In den entfernten Gebäuden muss LCN-PCHK laufen.

Umfassend: Neben der Anzeige beliebiger Zustände, der Steuerung von Verbrauchern, incl. Zeitschaltuhren, usw., bietet die LCN-GVS Diagramme zur Aufzeichnung von Messwerten über unterschiedliche Zeiträume. Eine zentrale Zugangskontrolle für alle Gebäude mit Personenerfassung bietet die Langzeitspeicherung und viele Zusatzmöglichkeiten, z.B. die zeitliche Begrenzung von Berechtigungen. Besonders leistungsfähig ist der Ereignismelder, der Vorgänge in den Gebäuden beobachtet und miteinander verknüpft. Er berichtet und alarmiert über E-Mail, SMS, Ausdruck, usw. Beim SMS-Versand können die Dienst­pläne der Haustechniker berücksichtigt werden.
Last-but-not-least bietet die LCN-GVS Kopplungen zu den wichtigsten Systemen ModBus, OPC und BACNet. Diese können per Key freigeschaltet werden.

Sicher: Natürlich kann jedes Tableau für einzelne Benutzer-(gruppen) freigegeben/gesperrt werden. Mehr noch: Innerhalb von Tableaus kann jedes einzelne Symbol ja nach Nutzer(-gruppe) in drei Stufen geschützt werden: unsichtbar / nur sehen / bedienen. Und für ganz kritische Funktionen bietet die LCN-GVS IP-Filter: keine Chance für Hacker!

Hochwertig: LCN-GVS wird im Hause ISSENDORFF entwickelt und konsequent auf hohe Software-Qualität getrimmt: Kompakter, optimierter Code mit Funktionen, die bis ins Detail durchentwickelt werden. Beispiel: Für den weltweiten Einsatz ist die LCN-GVS mehrsprachig: Nutzer können gleichzeitig in Englisch, Deutsch, Spanisch und Katalan arbeiten - weitere werden folgen. Dank Anregungen von Kunden wächst die Software kontinuierlich. Aber auch der bestehende Code steht immer wieder auf dem Prüfstand und wird optimiert auf mehr Geschwindigkeit und mehr Ergonomie. Alle Updates wurden den Kunden bisher kostenlos zur Verfügung gestellt! Gelebte Partnerschaft!

pic3



Die Einrichtung

Die Einrichtung des LCN-GVS Servers ist denkbar einfach: Der Server ist ein Windows-PC. Auf dem PC muss ein Windows XP prof. oder Windows 7 prof. installiert sein. Wenn sich mehr als 10 Clients (Web-Browser) gleichzeitig an den Server anmelden sollen, ist ein Server-Betriebssystem (Windows 2003/2008) erforderlich. Nun geht es ganz schnell: LCN-GVS CD einlegen und die Installation aufrufen - fertig. Mit einem Web-Browser (z.B. Internet Explorer, Chrome, Firefox, etc.) rufen Sie jetzt die LCN-GVS auf und loggen sich ein. Für alle Arbeiten brauchen Sie keinen direkten Zugang zum Server: Alle Daten werden per Web-Browser hochgeladen (Bilder, Icons, Hintergründe,...) oder heruntergeladen (komplettes Backup, etc.) Jetzt können Sie Gebäude zur Visualisierung anmelden, Grafiken herunterladen und Tableaus definieren - alles per Browser.

 

pic4



Das Lizenzmodell

Mit ihrem dynamischen Lizenzmodell bietet die LCN-GVS mehr Preisgerechtigkeit, als früher die LCN-W: Kleine Gebäude werden wesentliche preiswerter, große teurer. Alle Funktionen der GVS sind grundsätzlich aktiviert. Stattdessen fordert die LCN-GVS für die Anzahl der Module, Tableaus, etc. eine entsprechende Lizenz. pic1



Vorfreude erlaubt

Noch im September wird die GVS-Version 2.0 zum Download freigegeben:

  • Komprimierte übertragung spart Zeit - insbesondere bei schwachen Internet-Verbindungen
  • Einrichtung schneller und komfortabler
  • Neuer Dimmer mit individueller Gestaltung, usw.
  • Tableaus öffnen schneller

 


Ein Hinweis in eigener Sache:

LCN ist nun seit fast 20 Jahren am Markt. Wir sind stolz darauf, in dieser Zeit nicht ein einziges Mal die Preise erhöht zu haben! Vorteile durch steigende Fertigungsstückzahlen haben wir ehrlich an unsere Kunden weiter gegeben. Mehr noch: Dank wachsender Funktionalität der Module sind die Kosten pro Projekt sogar noch gesunken! Dies wird am Markt nicht immer deutlich, da jeder Großhändler individuell kalkuliert und manchmal Preise "anpasst". Gut zu wissen, dass Sie sich auf das Team ISSENDORFF verlassen können!

 

Quelle: www.lcn.de

LCN - LOCAL CONTROL NETWORK

LCN-Gebäudeleittechnik

Die LCN-Gebäudeleittechnik ist ein intelligentes Bussystem zur Automation verschiedener Gebäudefunktionen. Es ist modular aufgebaut und basiert auf intelligenten Sensor-/Aktormodulen die Daten senden, empfangen und verarbeiten können. Die Datenübertragung erfolgt über den Neutralleiter und eine zusätzliche Ader in der vorhandenen, konventionellen Elektroinstallation.

LCN-Gebäudeleittechnik kommt ohne Zentralrechner aus. Busmodule stellen das Herzstück des Systems dar. Jedes Modul enthält einen Mikroprozessor, der zählen, rechnen, beobachten, kommunizieren, agieren und reagieren kann. Die Module enthalten ein Netzteil für die Spannungsversorgung, einen Bus-Koppler sowie elektronische Ein- und Ausgänge und bilden jedes für sich ein komplettes Nervensystem. Je mehr LCN-Module zu einem Netzwerk verbunden werden, desto intelligenter und leistungsfähiger wird eine LCN-Installation.

LCN-GVS – Das Globale Visualisierungssystem

Mit der Visualisierungssoftware LCN-GVS lassen sich weltweit beliebig viele LCN-Anlagen darstellen, steuern und konfigurieren.
Die Software besteht aus zwei Komponenten, dem LCN-Server und dem LCN-WebInterface. Während der LCN-Server die zentralen Funktionen des GVS steuert – zum Beispiel Zugangskontrollen, Benutzerverwaltungen, Zeitschaltungen, Ereignismelder, Benachrichtigungsdienste und Makros – ist das LCN-WebInterface für die Bereitstellung der Bedienungsoberflächen zuständig.
Die Funktionen der GVS werden über einen beliebigen Webbrowser bedient, von der Einrichtung über die Konfiguration bis zum Backup von LCN-Anlagen aller Art. Der Zugriff ist dabei nicht nur per PC oder Notebook, sondern auch mit dem iPad oder Smartphone möglich – weltweit und zu jeder Zeit. Der leistungsstarke Tableau-Editor ermöglicht die Einrichtung komplexer Visualisierungen mit frei definierbaren Steuerelementen, Hintergrundbildern und animierten Statusmeldern.
Die LCN-GVS eignet sich besonders für die übersichtliche Verknüpfung von verschiedenen Anwendungsgebieten im Gebäude. So können Beleuchtung, Klimatechnik, Heizungssteuerung, Zutrittskontrolle sowie sonstige Alarm- und Statusmeldungen auf einer Oberfläche dargestellt und bedient werden. Sensoren wie beispielsweise der Temperatursensor und IR-Empfänger LCN-GRT und der Präsenzmelder und Lichtsensor LCN-GBL sowie eine angeschlossene Wetterstation liefern dabei für die entsprechenden Eingangswerte.

LCN Smart-Home GVS GT-Taster

Schön anzusehen und intuitiv zu bedienen
Eine „intelligente“ Elektroinstallation mit dem LCN-Bussystem der Firma ISSENDORFF KG eröffnet völlig neue Perspektiven hinsichtlich des Wohnkomforts, der Sicherheit und nicht zuletzt beim Energiesparen. Aber auch seitens der Bedienung eröffnet LCN neue Dimensionen.
Obgleich das LCN-Bussystem im Verborgenen arbeitet – seine Komponenten befinden sich in der Stromverteilung, in Verteilerdosen oder in Schalterdosen hinter Schaltern oder Tastern – kann es optische Indizien geben, dass in einem Gebäude ein LCN-Bussystem arbeitet: Die formschönen, eleganten Bedien- und Info-Module der LCN-GT-Serie. Diese Glastastenfelder machen die Gebäudetechnik einfach bedienbar und stellen auf ihrer Anzeige die unterschiedlichsten Informationen zur Verfügung. So setzt die von LCN gebotene Funktionalität neue Maßstäbe.

Diese Schmuckstücke der besonderen Art bieten ein schlankes Design mit edlem Glas und sind in Schwarz, Weiß oder in Sonderfarben lieferbar. Trotz ihrer kompakten Maße bieten sie hohen Bedienkomfort – eine sanfte Berührung genügt, um eine Funktion auszulösen. Dafür sorgt eine kapazitiv arbeitende Sensorik, die ohne mechanische Teile funktioniert und somit auch keinen Verschleiß kennt. Durch die Möglichkeit, bei jedem Tastenfeld der GT-Serie mehrere Tasten zu einer Taste zusammenzufassen ist es leicht möglich, nur durch eine entsprechende Parametrierung die Tastenfelder für Menschen mit Handicap leicht bedienbar zu machen. Ebenso flexibel sind die Glastastenfelder der LCN GT-Serie hinsichtlich der Beschriftung. Hierzu wird mit der kostenlos als Download erhältlichen Software LCN-GT-Designer ein Papier individuell gestaltet und hinter dem Glas des Tastenfeldes angebracht. So sind der Gestaltung mit Symbolen, Text oder Bildern kaum Grenzen gesetzt. Eine dezente Tastenausleuchtung setzt die so gestaltete Bedienoberfläche ins rechte Licht. Ein um das Tastenfeld befindlicher Corona®-Lichtkranz sorgt für eine indirekte Wandbeleuchtung und erleichtert das Finden des LCN-GT bei Nacht und gibt dem Raum eine dezente, individuelle Ausleuchtung. Dabei kann diese Beleuchtung in unterschiedlichen Helligkeiten erstrahlen, den aktuellen Lichtverhältnissen im Raum automatisch angepasst oder abgeschaltet werden.

Aber die LCN-Glastastenfelder liefern auch Informationen. So haben alle Modelle der GT-Serie Status-LEDs, die über Zustände von beliebigen Komponenten der LCN-Installation aus dem ganzen Gebäude durch die Zustände Ein, Aus, Blinken oder Flackern informieren können. Das LCN-GT12, ein Tastenfeld mit 12 Tasten, bietet zudem noch eine Bargraph-Anzeige zur Darstellung von veränderlichen Werten wie beispielsweise eine Temperatur. Neben den Status-LEDs verfügen das LCN-GT4D und das LCN-GT10D über ein 2,8"-TFT- Display, das die Darstellung von bis sechs Symbolen aus einem Vorlagen-Pool erlaubt, die frei wählbare LCN-Ereignisse farbig darstellen. Zudem kann das Display bis zu vier Zeilen frei wählbaren Text darstellen, mit denen sich beliebige LCN-Ereignisse oder LCN-Werte farbig anzeige lassen.

Computer oder Handy steuern Gebäude
Neben den LCN-Glastastenfeldern bietet die Software LCN-GVS eine weitere, komfortable Möglichkeit, ein „intelligentes“ Gebäude zu visualisieren und zu steuern – und das von jedem Ort der Welt aus mit jedem internetfähigen Gerät. Für Sicherheit sorgt ein IP-Filter, der den Zugriff nur von bestimmten IP-Adressen und Netzwerken aus erlaubt. Eine umfangreiche Benutzerkontensteuerung erlaubt die Vergabe von Zugriffsrechten auf einzelne Verbraucher, Räume, Gebäude oder Gruppierungen.

Zudem erlaubt LCN-GVS eine zentrale Zugangskontrolle mit Personenerfassung für alle Gebäude bei dezentraler Verwaltung der Berechtigungen. LCN-GVS bietet auch umfangreiche Alarmtechnik-Funktionen und kann auf Ereignisse in einem Gebäude nach beliebigen Kriterien vielseitig reagieren, unter anderem auch Meldungen per E-Mail oder SMS unter Berücksichtigung von Dienstplänen, etwa von Haustechnikern, versenden.

LCN-GVS erlaubt dem Anwender große Freiheiten bei der optischen Gestaltung der Bedieneroberfläche. So kann z.B. der Grundriss des Gebäudes als Hintergrund eingefügt werden. Mit zahlreichen animierten Grafiken aus der mitgelieferten Bibliothek können Tableaus besonders anschaulich gestaltet werden. Insgesamt stehen 2500 verschiedene Icons zur Verfügung. Die Symbole sind frei wählbar und können mit individuellem Text versehen werden.

LCN-GVS arbeitet rein browserorientiert – und so erfolgt auch die Einrichtung der GVS-Tableaus, der Zugänge sowie das Backup aller Daten per Browser. Der Benutzer kann alle verbreiteten Browser wie etwa Microsoft Internet Explorer, Mozilla Firefox, Apple Safari, Google Chrome oder Opera einsetzen. Somit kann der Zugriff über nahezu beliebige Systeme erfolgen – vom Smartphone, iPad, Tablet-PC, Mac, PC, TV und selbst intelligente Bilderrahmen können Gebäudeinformationen darstellen.

Mit der LCN-GVS App kann man die Gebäudesteuerung mit LCN kostenlos erleben. Diese App enthält einen Demo-Zugang zur LCN Gebäudesteuerung und veranschaulicht deren volle Funktionalität zur zentralen Steuerung der Gebäudefunktionen via iPhone, iPad und iPod touch. Aber natürlich bietet die App nicht nur diese Demo, sondern sie erlaubt den vollen Zugriff auf reale LCN-Systeme. Die LCN-GVS App steht im Apple App Store und im Google Play Store zum kostenlosen Download zur Verfügung.
LCN – Local Control Network
LCN ist die Basis für die intelligente Vernetzung von Gebäudetechnik. Mit diesem Installationsbus der Issendorff KG aus Rethen sind Projekte in jeder Größenordnung realisierbar: Von der Einliegerwohnung bis zum Wolkenkratzer. Dabei markiert die Leistungsfähigkeit von LCN den Spitzenplatz unter den Installationsbussen.

LCN bietet entscheidende Vorteile, unter anderem:

• Bei LCN ist keine Sonderverkabelung nötig – eine freie Ader in einer Standard-Installationsleitung genügt, um die LCN-Busmodule zu einem Netzwerk, dem Local Control Network, zu verbinden.
• Die Module sind hoch integriert. Das bedeutet, dass in der Installation weniger Bauteile nötig sind, was für eine übersichtliche Installation und hohe Systemsicherheit sorgt.
• Bei LCN ist die Anbindung von preiswerten, marktüblichen Komponenten wie z.B. Fensterkontakten problemlos möglich.
• LCN verfügt als einziges System über ein dreistufiges Quittungs- und Meldewesen und ermöglicht so sehr hochwertige Anlagen – mit umfassender Gebäudeüberwachung, da eine echte Rückmeldung von Ereignissen erfolgt.
• LCN lässt sich flexibel an die Wünsche und Vorstellungen des Kunden anpassen.
• LCN ist sehr einfach zu installieren und zu parametrieren.

 

 

LCN - Das System Kurzfassung

Erleben Sie Ihr Zuhause neu

Mit der LCN-Gebäudeleittechnik lassen sich nahezu alle Funktionen innerhalb eines Hauses automatisieren - von der Beleuchtung über die Zutrittskontrolle bis hin zur Rollladensteuerung. Dafür bedarf es keines technischen Wissens und auch keiner komplizierten Bedienelemente. Einmal vom Elektriker installiert, nutzen die intelligenten Module eine freie Ader in der bereits bestehenden Elektroinstallation.

Einfach. Besser. Zukunftssicher.

LCN - Das System

Praxisbeispiele für intelligente und energieeffiziente Gebäude mit LCN

Basiswissen

Mit dem Local Control Network (LCN) können praktisch alle Funktionen eines Gebäudes automatisiert werden. Das modular erweiterbare LCN-System ermöglicht es, manuelle Befehle mit automatischen Funktionen zu verknüpfen. Es ist auch möglich, LCN in kleinen Schritten zu installieren. Von der Beleuchtung über die Heiz-und Klimatechnik bis zu den sicherheitstechnischen Einrichtungen können Sie mit LCN nahezu alle Funktionen in Ihrem Haus automatisieren und später weitere Funktionen verknüpfen.

So lässt sich ein Objekt nicht nur gewerkeübergreifend steuern und regeln, sondern . durch effiziente Steuerung auch Energie sparen.

LCN benötigt für die Datenübertragung eine zusätzliche Ader im konventionellen Installationsnetz. Die Datenader kann der Installateur ohne zusätzliche Regeln hand-haben wie eine gewöhnliche Phase, da LCN die VDE-Regeln erfüllt. Da kein zusätzliches Leitungsnetz verlegt werden muss, bleiben die Kosten für die Installation vergleichsweise gering.

LCN arbeitet mit bis zu 10.000 Telegrammen pro Sekunde und einem 4-stufigen Quittungs- und Meldewesens.

Eine LCN-Installation benötigt keine Infrastruktur wie z.B. Netzteile oder Drosseln. Ein Busmodul bietet umfangreiche Funktionalität, ab zwei Busmodulen entsteht ein funktionsfähiger Bus. Dank eigener „Intelligenz“ können sie selbstständig Befehle senden und empfangen, Sensoren auswerten, Aktoren steuern und den Datenaustausch untereinander regeln. Ein Zentralrechner wird dabei nicht benötigt.

Für die individuelle Konfiguration der LCN-Busmodule steht die LCN-Programmiersoftware LCN-PRO zur Verfügung. So ist es möglicht, Projekte im Büro zu gestalten und später vor Ort zu übertragen. Die Software kann aber auch direkt an die Anlage angeschlossen werden (auch über das Internet) und überträgt alle Änderungen in Sekundenbruchteilen direkt in die LCN-Module. Eine bereits konfigurierte LCN-Installation lässt sich jederzeit auslesen und komfortabel anpassen.

Mit LCN-GVS steht ein globales Visualisierungssystem zur Verfügung, das auf einem MS-Windows-Server eingerichtet wird und beliebig viele LCN-Anlagen visualisieren kann. Einrichtung, Administration und Bedienung erfolgen über eine Browser-Anwendung am Internet-Arbeitsplatz oder mit dem Smartphone.

Mit dem Visualisierungssystem lässt sich auf einen Blick die Zustände im Gebäude erfassen. So kann entweder mobil oder stationär in die Steuerung der Gebäudefunktionen mit LCN eingegriffen werden. Alle programmierten Steuerungen der LCN-Anlage, lassesn sich so zu einer benutzerfreundlichen Oberfläche zusammenfassen.

Das Globale-Visualisierungs-System regelt den Zugang und die Rechte zum LCN-Bus und verwaltet die grafische Darstellung einer LCN-Anlage. Darüber hinaus können mit LCN-GVS alle Funktionen eines Gebäudes manuell gesteuert werden, in Echtzeit und ohne vor Ort zu sein. Mit der integrierten Makrofunktion lassen sich automatisch ablaufende Funktionsabfolgen definieren.

Systemkomponenten

Die meisten LCN-Komponenten werden als Unterputz- (UP-) Module für den Einbau in tiefe UP-Dosen oder als Hutschienenmodule angeboten.

Busmodule bilden die Grundlage des LCN-Systems. Sie übernehmen sie die Abfrage der Sensoren, die Steuerung von Aktoren und die Kommunikation mit anderen Busteilnehmern. Die Busmodule haben neben eigenen Ausgängen mehrere Steckverbinder für externe Sensoren (Taster, Melder, Fühler) und Erweiterungsmodule wie Relaisbaugruppen und EVGs. Alle Busmodule sind mit einem integrierten Netzteil für 230 V, 110 V oder 24 V (50 Hz/60 Hz) ausgestattet. Alle LCN-Module sind an der Datenader gegen Netzspannung und Pulse bis 2/4kV gesichert, sodass LCN bauseits keinen Überspannungsschutz benötigt wird.

Die Standard LCN-Module beherrschen Dimmen, Schalten, Motorsteuerung, Puls-Paket-Steuerung, usw. Zusätzlich verfügt z.B. das LCN-HU über drei 0-10V Gleichspannungsausgänge zur Steuerung von EVGs, die auch auf DSI oder DALI Ausgabe (ein 0-10V Ausgang) umgeschaltet werden können. Die gewünschte Funktion ist individuell konfigurierbar.

Sensormodule (z.B. LCN-UPS, -SHS) bieten eine günstige Alternative, wenn 230 V-Ausgänge nicht erforderlich sind. Sie bieten mit ihren 4 simulierten Ausgängen die gleichen Funktionen, jedoch keine elektronischen Leistungsausgänge.


Anschlüsse für Erweiterungen
LCN Busmodule können viele Funktionen gleichzeitig ausführen. Dazu stehen viele Sensoren (z.B. Bewegung, Temperatur,..) und Aktoren (z. B. Relais) zur Verfügung. Die Module haben dazu Steckverbinder:

Bedienelemente und Transponder
LCN bietet eine Vielzahl an Funktionen. Entsprechend groß ist auch die Auswahl an Bedienelementen. Neben den eigenen LCN-Sensortastern, wie auch konventionellen Schaltern und Tastern verschiedener Hersteller, können nahezu alle auf dem Markt erhältlichen Touchscreen- und Visualisierungslösungen in eine LCN-Anlage integriert werden.

Die Zugangskontrolle mittels Transponder unterstützt den Anwender bei der täglichen Routine, indem sie bei Annäherung an eine Empfangstation ganz von allein eine oder mehrere Funktionen auslösen. Mit nur einem Tastendruck lassen sich beispielsweise alle Fenster und Türen schließen, Rollläden herunterfahren und die Alarmanlage einschalten.

Auch die Transponderschlüssel der meisten Automodelle und diverse Transponderuhren lassen sich für die Steuerung von LCN-Funktionen verwenden.

Der Kunde kann mit dem Transponderschlüssel seine Autos zum Beispiel Lichtszenen zum Betreten des Grundstücks abrufen, erhält Zutritt zum Gebäude oder eine geöffnete Garage.

Praxisbeispiele
Die Installationsbeispiele stellen einige der am häufigsten gestellten Anforderung an das System dar und können direkt umgesetzt oder als Planungsgrundlage für LCN-Installationen verwendet werden. Die individuelle Ausführung ist objektabhängig und muss mit der Programmiersoftware konfiguriert und parametriert werden. Bitte beachten Sie, dass für den Anschluss verschiedener Taster die entsprechenden Adapterkabel benötigt werden.

Beheizen eines einzelnen Raumes (Energieeffiziente Temperaturregelung der Einzelräume)
Praxisproblem: Der Beratungstermin mit dem Kunden ergibt, dass der Kunde das energetische Level seines Gebäudes senken möchte und dazu primär Heizkosten einsparen will (sowohl in Privathäusern und als auch in Büros).

Anforderung: Die Temperatur innerhalb eines Raumes soll manuell vorgewählt und nur bei Raumnutzung automatisch gehalten werden. Bei geöffneten Fenster muss der Heizkörper automatisch abgeschaltet werden und nach Schließen des Fensters wieder bis zur vorgewählten Raumtemperatur heizen. Hält sich für längere Zeit niemand mehr im Raum auf, soll die Temperatur automatisch auf einen geringen Erhaltungswert abgesenkt werden. Der Nutzer muss sich nicht mehr sorgen, ob die Heizung aufgedreht ist, wenn der Raum leer ist. LCN übernimmt diese Aufgabe auf sich und außerdem ermöglicht zusätzlich den manuellen Abruf aller Funktionen.

Lösung: Da LCN für die Kommunikation nur eine freie Ader im NYM-Kabel benötigt, ist die Installation vergleichsweise einfach.

Eine Leitung mit der LCN-Datenader darf max. 1.000 m lang sein. Weitere Regeln gibt es nicht: Abstand zur übrigen Installation und Trennstege sind nicht erforderlich. In größeren Anlagen können mit dem Trennverstärker LCN-IS viele 1.000 m-Stränge erzeugt werden. Für größere Entfernungen und zur galvanischen Entkopplung zwischen Gebäuden können Lichtleiterkoppler mit Kunststoff- und Glasfasern eingesetzt werden.

Für die Umsetzung von o.g. Anforderung wird ein dezentral installiertes Busmodul benötigt, an das alle Sensoren, der Stellregler für das Heizungsventil und die zur manuellen Bedienung benötigten Taster angeschlossen werden.

Über das LCN-Sensortastenfeld lassen sich verschiedene Temperaturen vorwählen. Die aktuelle Raumtemperatur wird dann auf dem Display oder in Form eines Bargraphen dargestellt, sodass der Nutzer die aktuellen Temperaturwerte immer abgleichen kann.

Zutrittskontrolle und Alarmsystem mit Fernzugriff über Visualisierungs-System
Praxisproblem: Kunde möchte in Abwesenheit, z.B. auch im Urlaub, über ungewöhnliche Bewegungen im Haus und somit über potentielle Einbrecher informiert werden.

Anforderung: Über ein Transpondersystem soll eine Tür entriegelt und so der Gebäudezutritt gewährt werden. Der Türbereich wird bei Annäherung automatisch mittels Präsenzmelder beleuchtet. Um Schutz vor Missbrauch der geöffneten Tür zu ermöglichen, wird ein Türkontakt installiert. Bleibt die Tür über eine bestimmte Dauer geöffnet, kann z. B. mittels dem Visualisierungs System LCN-GVS ein Sicherheits-Service informiert werden.

Lösung: Das in diesem Fall denkbare Alarmsystem umfasst Glasbruchmelder an den Fenstern, einen Alarmmelder (optisch/akustisch), automatische Gebäudebeleuchtung und z.B. die Möglichkeit, SMS- oder Push-up Meldungen über das LCN-GVS System zu versenden.

Mit dem Visualisierungs System LCN-GVS lässt sich das gesamte LCN-System mittels browserfähigen Bediengeräten (Smartphones, Tablet PC, Notebook, usw.) fernsteuern, um beispielsweise die Alarmanlage ein- oder auszuschalten, damit z.B, kein Alarm ausgelöst wird, wenn die Nachbarin in der Urlaubszeit die Blumen gießt.

Tageslichtabhänigige Beleuchtung
Praxisproblem: In einem Bürogebäude gibt es dunklere und hellere Räume (Nord- und Südseite), die z.B. auch je nach Sonnenstand in der Praxis mal mehr und mal weniger künstliches Licht benötigen. Der Kunde möchte eine tageslichtabhängige Lichtsteuerung um damit Energie einzusparen.

Anforderungen: Über einen Lichtsensor wird eine automatische Steuerung der Beleuchtung realisiert. Im Beispiel wird auf dimmbare DALI EVGs zurückgegriffen. Eine manuelle Bedienmöglichkeit zum Steuern der Beleuchtung ist vorgesehen.

Lösung: Die vorhandene Lichtmenge wird über einen Lichtsensor (LCN-GBL) gemessen und durch dimmbare Leuchtstoffröhren bis zum gewünschten Wert ergänzt. Mittels Präsenzmelder (LCN-GBL) wird sichergestellt, dass die automatische Lichtergänzung nur dann ausgeführt wird, wenn der Raum genutzt wird. Eine Zeitfunktion stellt sicher, dass die Beleuchtung auch bei kurzzeitiger Inaktivität der Raumnutzer erhalten bleibt.

Über einen Taster kann die Beleuchtung manuell gesteuert werden, z. B. für eine Beamer-Projektion, die Raumbeleuchtung auf einen geringen Wert einstellen und für die anschließende Besprechung durch einfache Tasterbetätigung auf einen hohen Wert umschalten.

Urlaubsfunktion - „Haus-ist-alleine-Modus“
Praxisproblem: Der Kunde wünscht sich eine zusätzliche Sicherheitseinrichtung bei Abwesendheit. Eine zentrale Steuerung der Anwesenheitssimulation soll mittels einer Taste ausgelöst werden.

Anforderung: Eine programmierte Urlaubsfunktion kann eine Anwesenheit simulieren. Beispielsweise können die Rollläden zu bestimmten Zeiten hochgefahren und abends verschiedene Beleuchtungssituationen geschaltet werden.

Lösung: Bei einer LCN Installation können alle Module und deren Funktionen logisch verknüpft nacheinander, auch verzögert, durchgeführt werden. Beim zusätzlichem Einsatz der Visualisierungssoftware können mittels vorprogrammierter Makros definierte Steuerungen aufgerufen werden, um so auch eine mobile Bedienung zu realisieren. Zusätzlich lassen sich definierte Funktionen zu einer Paniktaste zusammenlegen. Diese kann mittels normalem Taster oder einem LCN Sensortaster aufgerufen werden.

Automatische wettergeführte Jalousiesteuerung
Praxisproblem: Eine zentrale und automatische Steuerung der Beschatttungsanlage wird verlangt. Je nach Wetterlage und Sonnenstand soll die Beschattungsanlage die Inneräume verdunkeln.

Anforderung: Mittels Wetterstation kann die Beschattungsanlage automatisch gesteuert werden. Die Wetterstation erfasst Lichtintensität und Wetterdaten, wie Regen oder Wind. Bei starkem Lichteinfall erfolgt eine automatische Verdunkelung. Bei widrigen Wetterverhälnissen wird für zum Schutz die Beschattung heraufgefahren. Ein manuelles Eingreifen in die Steuerung für individuelle Lichtverhältnisse soll gegeben sein.

Lösung: Zur Wetterdatenerfassung wird eine LCN-WIH Wetterstation benötigt. Nach Einbindung in das LCN-Bussystem, kann diese als Steuerungsseinheit eingesetzt werden. Die Steuerung der Beschattungsanlage erfolgt über LCN-Relaismodule. Über einen programmierten Taster kann in die automatische Steuerung der Beschattungsanlage manuell eingegriffen werden.

Steuerung von Großprojekten
Der LCN-Segmentbus kommt bei Systemen mit mehr als 250 Modulen zum Einsatz und/oder wenn ein Projekt zur besseren Strukturierung in verschiedene Teilbereiche unterteilt werden soll. So können z.B. die einzelnen Etagen eines Hochhauses als unterschiedliche Segmente definiert werden. Oder einzelne, größere Abteilungen eines Geschäftsgebäudes, wie z.B. die Produktion und die Verwaltung lassen sich zur Optimierung des Datenverkehrs und für eine bessere Übersichtlichkeit in jeweils einzelne Segmente unterteilen. Im Maximalausbau lassen sich bis zu 120 Segmente miteinander über den Segment-Bus verbinden. Dieser wird als CAT5-Datenleitung über die LCN-Segmentkoppler an den LCN-Bus gekoppelt.

Der Segmentbus muss stets als Linie verdrahtet werden. Seine Länge hängt neben der Anzahl installierter Segment-Kopplern auch von der Datenrate auf dem Segmentbus ab. Ähnlich der Modul-ID wird jedes Segment durch eine Segment-ID identifiziert und angesprochen. Ein LCN-System kann daher im Maximalausbau bis zu 30.000 LCN-Module umfassen.

Die Übertragungsgeschwindigkeit auf dem Segmentbus ist mit 1.000–10.000 Telegrammen pro Sekunde um ein Vielfaches größer als die Datenrate innerhalb eines Segmentes mit maximal 100 Telegrammen pro Sekunde. Damit lassen sich mit LCN auch problemlos sehr große Datenmengen verarbeiten.

Für eine Visualisierung (LCN-GVS) ist ein separates, eigenes Segment vorzusehen. Das hat den Vorteil, dass der LCN-GVS die volle LCN-Bus Geschwindigkeit (100 T/Sek.) zur Verfügung steht.

Zentrale Steuerung mehrerer Objekte
Praxisproblem: Der Kunde möchte mehrere getrennte Objekte auf seinem Grundstück steuern und verwalten.

Anforderung: Mittels Lichtleiter kann eine LCN-Installation auch über größere Distanzen, z.B.: zwischen zwei getrennten Gebäuden, ausgeführt werden. Dadurch können beide Installationen zentral gesteuert und verwaltet werden.

Lösung: Zur Kopplung des LCN-Busses zwischen den unterschiedlichen Verteilungen wird ein Zweidrahtbus mittels Kunststofflichtwellenleiter aufgebaut. Dazu wird in jeder Verteilung ein Lichtleiterkoppler LCN-LLK sowie einer oder mehrere Trennverstärker LCN-IS benötigt.

Mit einem Kunststofflichtwellenleiterkabel können Distanzen bis ca. 100 Meter überwunden werden. Wo größere Distanzen überbrückt werden sollen, dürfen bis max. 15 Lichtleiterkoppler auch als Repeater in Reihe geschaltet werden.

Der LCN-Bus wird in den einzelnen Verteilungen über den Trennverstärker LCN-IS wie gewohnt angekoppelt. Nach jedem LCN-IS darf der LCN-Bus bis zu einer Gesamtlänge von 1.000 Metern verlegt werden, ohne dabei eine bestimmte Struktur wie Linien-, Baum- oder Sternform einzuhalten.
Die Bus-Verbindung über Lichtleiter bis zum Trennverstärker LCN-IS wird als ein zusammenhängender Zweidrahtbus angesehen. Pro LCN-Anlage darf in jedem Fall nicht mehr als ein zusammenhängender Zweidrahtbus aufgebaut werden. Der Kunststofflichtwellenleiter wird dabei als Verlängerung des Kupfer-Zweidrahts betrachtet.

LCN Anwendungsbericht

Komfortabel Energie einsparen
Eine intelligente Elektroinstallation mit dem LCN-Bussystem der ISSENDORFF KG bietet in jeder Wohnung oder Haus nicht nur höchste Funktionalität, Sicherheit und maximalen Komfort, sondern spart zugleich auch noch teure Energie.
Ein mit LCN ausgestattetes Gebäude ist auf den ersten Blick nicht von einem Haus oder einer Wohnung mit konventioneller Installation zu unterscheiden. Denn die LCN-Module befinden sich in der Stromverteilung, in Verteilerdosen unter dem Putz oder unsichtbar in Schalterdosen hinter Schaltern oder Tastern. Die einzigen optischen Anhaltspunkte für das Vorhandensein dieser intelligenten Gebäudetechnik können die formschönen, eleganten Bedien- und Info-Modulen der LCN-GT-Serie sein. Diese machen LCN einfach bedienbar und stellen auf ihrer Anzeige die unterschiedlichsten Informationen zur Verfügung.

Automatisch Energie sparen
Das LCN-Bussystem ist die Basis für ein „Intelligentes“ Haus – denn es nimmt den Bewohnern vieles ab. Das ist nicht nur komfortabel, sondern es spart auch Energie. So kann LCN zum Beispiel dafür sorgen, dass sich Heizkörperventile während des Lüftens automatisch schließen und einzelne Räume nur zu bestimmten, vom Bewohner vorgegebenen Zeiten beheizt werden. Ebenso kann LCN Markisen, Jalousien und Rollläden in Abhängigkeit von Wind, Regen oder Sonne steuern und so dafür sorgen, dass im Sommer Räume nicht ungewünscht aufgeheizt werden und im Winter die teuer erzeugte Wärme in den Räumen bleibt.

LCN kann aber auch nachts die Flurbeleuchtung mit reduzierter Helligkeit automatisch einschalteten wenn eine Person eintritt, es kann alle Elektrogeräte automatisch beim Verlassen des Hauses ausschalten, das Licht in unbenutzten Räumen löschen und nur dann die Raumbeleuchtung einschalten, wenn sich eine Person in dem Raum befindet.

All diese aufgeführten Beispiele zeigen, dass Energiesparen nicht mit Verzicht verbunden ist, sondern auch den Wohnkomfort erhöht, wenn ein LCN-Bussystem am Werk ist.

Komfort und Sicherheit inklusive
Aber LCN spart nicht nur Energie, es bietet den Bewohnern eines so ausgestatteten Gebäudes zugleich einen hohen „Wohlfühlfaktor“. So ermöglicht das LCN-Bussystem, dass die Temperatur in jedem Raum automatisch auf eine individuell gewünschte Temperatur geregelt wird. Es stellt auf einen Befehl hin die unterschiedlichsten, von dem Benutzer einmal vorprogrammierten, Lichtszenen ein. LCN kann aber auch die Raumhelligkeit unabhängig von der Sonneneinstrahlung immer auf einen konstanten Helligkeitswert regeln.

LCN sorgt auch für mehr Sicherheit. So bietet es alle Funktionen einer Einbruchsmeldeanlage, schaltet automatisch die Außenbeleuchtung bei Dunkelheit an, wenn sich Personen dem Objekt nähern, öffnet die Haustür und schaltet die Alarmanlage aus, wenn es eine autorisierte Personen anhand ihrer Fingerabdrücke erkannt hat.

Bei all dieser Funktionsvielfalt ist die Bedienung von LCN kinderleicht und kann ganz nach den Wünschen des Benutzers erfolgen. Im einfachsten Fall lässt sich LCN mit konventionellen Tastern und Schaltern bedienen. Mit den Bedien- und Info-Modulen der LCN-GT-Serie bietet LCN den Bewohnern aber noch wesentlich mehr. So kann beispielsweise neben der Hauseingangstür ein solches Bedien- und Info-Modul installiert sein, um vor dem Verlassen des Hauses auf einem Blick feststellen zu können, ob alle Fenster geschlossen sind. Zudem kann man dann mit einer Berührung die gesamte Elektrik stromlos schalten und zugleich die Alarmanlage scharf stellen. Ebenso lässt sich auf diesen Modulen die aktuelle Außentemperatur darstellen – so kann man sich mit einem Blick darüber informieren, ob man seinen Mantel anziehen muss oder nicht.

LCN kann aber auch drahtlos gesteuert werden. Dafür sorgen neben Bewegungsmeldern Transponder und Fernbedienungen. So genügt es zur Funktionsauslösung, wenn man einen Transponder an eine Sensorfläche hält oder einen Transponder am Körper trägt und einen Raum mit einem entsprechenden Sensor betritt. Fernbedienungen erlauben es, beliebige Funktionen bequem vom Sofa oder Bett auszulösen. Zudem bietet LCN die Möglichkeit, über einen Computer oder per Tablet-PC oder Handy auf das eigene LCN-System zuzugreifen um sich Informationen anzeigen zu lassen oder um Schaltvorgänge auszulösen – und das kann von jedem Ort der Welt aus geschehen.

LCN – Ein Bus macht es möglich
Bei einer LCN-Installation sind alle Module über eine Ader in einer Standard-Installationsleitung miteinander verbunden. Diese Ader dient als Datenleitung, über die die Computer der LCN-Module Daten austauschen und Sensoren Informationen liefern. So kann das LCN-Bussystem Daten über Wind, Regen, Sonneneinstrahlung, Raumtemperaturen, Beleuchtungsintensitäten, Luftqualitäten oder die Anwesenheit von Personen erhalten und dafür sorgen, dass eine Wohnung oder ein Haus „intelligent“ auf Ereignisse reagiert.

Durch die Parametrierung des Systems legt der Installateur fest, welche Module auf Befehle oder Messwerte reagieren. So lässt sich LCN individuell an (fast) jeden Kundenwunsch anpassen.
LCN – Local Control Network
LCN ist die Basis für die intelligente Vernetzung von Gebäudetechnik. Mit diesem Installationsbus der Issendorff KG aus Rethen sind Projekte in jeder Größenordnung realisierbar: Von der Einliegerwohnung bis zum Wolkenkratzer. Dabei markiert die Leistungsfähigkeit von LCN den Spitzenplatz unter den Installationsbussen.

LCN bietet entscheidende Vorteile, unter anderem:

• Bei LCN ist keine Sonderverkabelung nötig – eine freie Ader in einer Standard-Installationsleitung genügt, um die LCN-Busmodule zu einem Netzwerk, dem Local Control Network, zu verbinden.
• Die Module sind hoch integriert. Das bedeutet, dass in der Installation weniger Bauteile nötig sind, was für eine übersichtliche Installation und hohe Systemsicherheit sorgt.
• Bei LCN ist die Anbindung von preiswerten, marktüblichen Komponenten wie z.B. Fensterkontakten problemlos möglich.
• LCN verfügt als einziges System über ein dreistufiges Quittungs- und Meldewesen und ermöglicht so sehr hochwertige Anlagen – mit umfassender Gebäudeüberwachung, da eine echte Rückmeldung von Ereignissen erfolgt.
• LCN lässt sich flexibel an die Wünsche und Vorstellungen des Kunden anpassen.
• LCN ist sehr einfach zu installieren und zu parametrieren.